Der Erntefaktor eines Kraftwerks beschreibt das Verhältnis der im Anlagenlebenszyklus aufgewendeten Energie, auch kumulierter Energieaufwand oder Graue Energie genannt, zur Nutzenergie (Elektrizität, seltener auch Nutzwärme). Der Erntefakor beantwortet die Frage: "Wie oft bekommt man die hineingesteckte Energie wieder heraus?" Werte über eins bedeuten eine positive Gesamt-Energiebilanz.