GuD-Prozess
Bei der Kombination von Gas- und Dampfturbinen, dem so genannten GuD-Prozess, treibt eine erdgasgefeuerte Gasturbine einen Generator zur Stromerzeugung an. Die Wärmeenergie der noch sehr heißen Abgase der Gasturbine wird aber nicht ungenutzt an die Umgebung abgegeben, sondern über einen Wärmetauscher auf einen Dampfkraftprozess übertragen. Dadurch lassen sich die Vorteile beider Prozesse miteinander verbinden: die hohe Eintrittstemperatur der Gasturbine mit der niedrigeren Abwärme des Wasser-Dampf-Prozesses. Die Ausnutzung des nun viel höheren Temperaturgefälles verbessert den Wirkungsgrad auf bis zu 60%.

 

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