Die Straflo-Turbine stellt eine Weiterentwicklung der Kaplan-Rohrturbine dar.
Die Besonderheit dieser Turbinenart ist, dass Turbine und Generator eine Einheit bilden und nicht über eine Welle verbunden sind. Der Generator liegt in der gleichen Ebene wie das Laufrad, ist aber außerhalb des durchströmten Rohres angeordnet. Die Lagerung befindet sich beidseits des Laufrades. Das Wasser fließt also durch den Rotor des Generators hindurch.
Der Name leitet sich vom englischen "straight flow", also "gerade fließen" ab.
Die Entwicklung der Straflo-Turbine geht auf den österreichischen Professor Viktor Kaplan zurück - siehe Foto.