12.02.2024
Klimawandel: Ein Jahr über der 1,5-Grad-Marke
2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

Doch das ist noch nicht alles, was das Jahr uns allen beschert hat! Denn nicht nur war das vergangene Jahr laut dem EU-Klimawandeldienst Copernicus 1,48 Grad wärmer als im weltweiten vorindustriellen Mittel. Nimmt man die Durchschnittstemperatur des Januar 2024 hinzu, liegt die Erderwärmung erstmals über einen Zeitraum von zwölf Monaten (Februar 2023 bis Januar 2024) durchschnittlich über 1,5 Grad.

Das heißt zwar noch nicht, dass das Pariser 1,5-Grad-Ziel verfehlt ist, aber es ist ein deutliches Warnsignal! Copernicus-Vizedirektorin Samantha Burgess mahnte denn auch, dass eine rasche Reduzierung der Treibhausgasemissionen der einzige Weg sei, um den Anstieg der globalen Temperaturen zu stoppen. 

Die mittlere Januar-Temperatur 2024 lag 1,66 Grad höher als die geschätzte Durchschnittstemperatur im Januar zwischen 1850 und 1900. Fachleute halten es durchaus für möglich, dass 2024 noch wärmer wird und das Gesamtjahr dann erstmals tatsächlich in einem Kalenderjahr die 1,5 Grad-Schwelle reißen könnte.

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