|
18.08.2025
Neuester Angriff auf Klimawissenschaft: Trump schickt Klimasatelliten aufs Altenteil
Das Weiße Haus hat die NASA angewiesen, Pläne für die Beendigung von zwei Klimaüberwachungssatelliten auszuarbeiten.
Quelle: enerNEWS-Partner MBI Betroffen sind OCO-2, der sich seit 2014 in der Umlaufbahn befindet, und OCO-3, der 2019 auf der Internationalen Raumstation installiert wurde. Zusammen liefern sie die weltweit präzisesten Messungen des atmosphärischen Kohlendioxids.Die Satelliten haben wichtige Daten für Landwirte, Klimawissenschaftler und politische Entscheidungsträger geliefert - sie helfen bei der Vorhersage von Dürren, der Überprüfung nationaler Klimazusagen und der Verfolgung der Kohlenstoffbilanz des Planeten in nahezu Echtzeit. Die NASA selbst stuft die Daten als "außergewöhnlich hochwertig" ein. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf nur 15 Millionen Dollar, ein Bruchteil des 25-Milliarden-Dollar-Budgets der Behörde, und beide Missionen könnten jahrelang weiterlaufen. Der Plan sieht nun jedoch vor, beide Missionen abzuschalten, zu deorbieren und in der Atmosphäre verglühen zu lassen. Ehemalige NASA-Wissenschaftler warnen davor, dass dieser Schritt wirtschaftlich unsinnig sei und im Rahmen der bestehenden Haushaltsmittel sogar illegal sein könnte. Beobachter sehen den Schritt als eine absichtliche Vernichtung von Beweisen, damit "die Zerstörung eines sicheren, lebenswerten Klimas für die jungen Menschen von heute und alle zukünftigen Generationen im Schatten weitergehen kann, ungemessen, unbewiesen und ungestraft". Trump hat unter anderem auch das CO₂-Observatoriums auf dem Mauna Loa aufs Altenteil gestellt. Das Observatorium war dem atmosphärischen Kohlenstoff auf der Spur. Die wissenschaftliche Feststellung, dass Treibhausgase der menschlichen Gesundheit schaden, wurde von der US-Regierung ebenfalls zurückgenommen, wodurch die rechtliche Grundlage für die Regulierung fossiler Brennstoffe entfällt. MBI/sir/14.8.2025 |