09.09.2025
European Initiative for Energy Security (EIES) in Berlin gestartet
Neuer Think Tank: Lösungen für die europäische Energiesicherheit

Quelle: PR-Agentur Jutta Rubach

Berlin, im September 2025 – Der neue Thinktank verfolgt das Ziel, dazu beizutragen, Europas Energieversorgung langfristig zu sichern, Abhängigkeiten zu verringern und kritische Infrastruktur zu schützen. Die European Initiative for Energy Security (EIES) wurde 2023 vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der Energiekrise in Brüssel gegründet und expandiert nun in weitere europäische Hauptstädte. Seither stellen geopolitische Verwerfungen die deutsche und europäische Energiesicherheit vor erhebliche Herausforderungen. Die notwendige, abrupte Abkehr von russischen Gasimporten im Jahr 2022 hat das Risiko neuer Abhängigkeiten erhöht – etwa durch die Abhängigkeit von Rohstofflieferungen für die Produktion von Energie- und Batterietechnologien. Gleichzeitig muss die heimische Energieproduktion rasch hochgefahren werden. Vor diesem Hintergrund entwickelt EIES, das durch philanthropische Stiftungen, Unternehmenspartnerschaften und Zuwendungen durch die NATO finanziert wird, konkrete Lösungsansätze. Der Think Tank vernetzt Politik, Wirtschaft und Sicherheitsakteure und bringt sich aktiv in die politische Debatte ein. Dazu zählen jüngste Studien und Handlungsempfehlungen zu:

· der Versorgungssicherheit mit Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen durch Abbau, Verarbeitung, Recycling in Europa und Partnerländern; durch innovative Technologien, aber durch hohe Standards für importierte Rohstoffe;

· der physischen und cybertechnischen Sicherheit kritischer Energieinfrastruktur, u.a. durch besseren Informationsaustausch zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor und einem „Security by design“-Ansatz, der Resilienzkriterien bei jeder Fertigungsstufe integriert;

· der Stärkung der europäischen Batterie- und Windindustrien u.a. durch angepasste Regulatorik, „Made in Europe“-Kriterien und entsprechende Industriepolitik.

Empfehlungen zu kritischen Rohstoffen und sicherer Energieinfrastruktur:

„Energiesicherheit ist die neue Standortfrage.“ Mit dieser klaren Botschaft warnt Dr. Sabrina Schulz, Direktorin von EIES Deutschland, vor wachsenden Risiken für die europäische Energieversorgung und präsentiert zugleich Lösungsansätze. Dr. Schulz verfügt über langjährige Expertise als Führungskraft und Beraterin in der Energiebranche. Sie leitet das Berliner Büro seit diesem Jahr. Ein Technologiepfad, der auf heimisch produzierte, innovative Lösungen sowie auf den europäischen Energiebinnenmarkt setze, erhöhe die Energiesicherheit nachhaltig und reduziere die Abhängigkeit von volatilen Weltmärkten und teuren fossilen Energieimporten. „Wir brauchen europäische Wertschöpfungsketten, strategische Partnerschaften und den konsequenten Schutz unserer Energieinfrastruktur,“ so Dr. Schulz weiter.

Für die Europäisierung von Lieferketten für Windkraft, Batterien, Speicher und andere Technologien ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen zwingend notwendig. EIES empfiehlt die konsequente Umsetzung des EU Critical Raw Materials Act, wie im Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung verankert sowie engere Kooperation zwischen dem privaten und öffentlichen Sektor, um strategische Rohstoffprojekte in Europa und weltweit zu entwickeln. Dies ist eine Grundvoraussetzung für den Aufbau europäischer Wertschöpfungsketten im Bereich Energie- und Batterietechnologien. Zu den politischen Handlungsempfehlungen von EIES gehören unter anderem Finanzierungslösungen in Anlehnung an den deutschen Rohstofffonds sowie der Aufbau belastbarer Partnerschaften mit rohstoffreichen Drittländern auf Basis gegenseitigen Interesses. Bestehende Rohstoffpartnerschaften, wie sie z.B. mit Chile, Peru und Kasachstan seit 2011 bestehen, sind bis heute leere Hüllen, zumal auch deutsche Unternehmen vor Investitionen zurückschrecken. Wenn die Bundesregierung hier nicht handelt, werden sich auch weiterhin chinesische Unternehmen die vielversprechendsten Rohstoffvorkommen sichern.

Pressekontakt:

Jutta Rubach – 01723921310 - jrubach@rubach-pr.de - www.rubach-pr.de

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