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16.09.2025
Berliner Blackout: Linksextremisten bekennen sich
Rund 60 Stunden waren zeitweise 50.000 Menschen im Südosten Berlins ohne Strom. Ursache für den Blackout: Ein Brandanschlag auf Starkstrom-Übertragunsleitungen. Hierzu hat sich per Bekennerschreiben mittlerweile eine linksextreme Gruppe bekannt.
Quelle: enerNEWS-Partner ASEW
Die Ursache für den Stromausfall war ein Brandanschlag. Das Feuer zerstörte mehrere Starkstromleitungen im unteren Bereich von zwei Strommasten im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Feuerwehr brauchte eine Stunde, um den Brand zu löschen.
Von dem Stromausfall waren S-Bahnhöfe, Einkaufszentren, viele Geschäfte sowie Pflegeheime betroffen. Auch mehrere Schulen blieben geschlossen oder boten nur einen Notbetrieb an.
Weil auch das Handynetz durch den fehlenden Strom schwächer und teilweise gar nicht mehr vorhanden war, konnte in Teilen des Berliner Südostens nur eingeschränkt telefoniert werden. Das galt auch für die Notrufnummern 112 und 110.
Ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben wird von den Behörden als authentisch eingeschätzt. Wie die Berliner Innensenatorin Iris Spranger im Abgeordnetenhaus sagte, gebe es Ähnlichkeiten mit einem Bekennerschreiben zu einem ähnlichen Brandanschlag im Februar nahe der Tesla-Autofabrik im brandenburgischen Gründheide. „Wir gehen vom Täterkreis aus dem linksextremistischen Spektrum aus. Das heißt also: nicht aus dem Ausland, sondern aus dem Inland.“ Die Täter seien mit hoher krimineller Energie und sehr professionell vorgegangen.
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