20.10.2025
Energiearmut in Europa: Weniger Betroffene
Fast jeder Zehnte EU-Bürger gibt an, nicht genug Geld zum Heizen zu haben. Die Zahl der Betroffenen ist jedoch zuletzt kleiner geworden – auch in Deutschland. Besonders betroffen sind die Menschen in Bulgarien und Griechenland, am wenigsten in Finnland.

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

In Deutschland sind 2024 nach eigenen Angaben 5,3 Millionen Menschen betroffen. Der Anteil ist damit laut Statistischem Bundesamt auf 6,3 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen. 2023 lag dieser Anteil noch bei 8,2 Prozent.

Deutschland liegt damit unter dem EU-Schnitt, wo im vergangenen Jahr 9,2 Prozent von finanziellen Problemen beim Heizen berichteten. Der Anteil ging indes auch EU-weit gegenüber 2023 zurück, als er bei 10,6 Prozent lag. 

Am häufigsten gaben im vergangen Jahr Menschen in Bulgarien und Griechenland an, nicht angemessen heizen zu können: Dort war knapp jeder Fünfte (je 19 Prozent) betroffen. Es folgte Litauen mit 18 Prozent. Am niedrigsten war der Anteil in Finnland (2,7 Prozent) sowie in Slowenien und Polen (je 3,3 Prozent). 

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