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06.11.2025
Batteriespeicher können Stromversorgung stabilisieren
Batteriespeicher können die deutsche Stromversorgung stabiler gestalten. Das gilt gerade dann, wenn Dunkelflauten anstehen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Batteriespeicher-Herstellers Eco Stor.
Quelle: enerNEWS-Partner ASEW
Bereits 60 Gigawatt installierte Kurzzeitspeicher könnten den Bedarf gesicherter Backup-Leistung um bis zu 20 Gigawatt reduzieren. Bei einer installierten Speicherkapazität von 100 Gigawatt, sinke der Bedarf sogar um bis zu 24 Gigawatt.
Im Augst standen laut pv-magazine mehr als 500 Gigawatt Netzanschlussfragen für große Batteriespeicher zur Entscheidung aus.
Das von Eco Stor entwickelte Modell berücksichtigt reale Wetter- und Energieerzeugungsdaten über mehrere Jahre und bildet das Zusammenspiel von Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeichern und steuerbarer Kraftwerksleistung im deutschen Stromsystem ab. Bezugspunkt der aktuellen Simulation war das Ausbauziel der Bundesregierung für das Jahr 2030 mit entsprechend hohen Anteilen an erneuerbaren Energien.
Ein Gesamtspeichervolumen von rund 1.000 Gigawattstunden – das entspricht etwa 125 Gigawatt Leistung über acht Stunden – kann die benötigte Reserveleistung sogar um 30 Gigawatt verringern.
Laut Georg Gallmetzer von Eco Stor könne man, „[w]enn wir dieses Flexibilitätspotenzial ausschöpfen, [...] auf bis zu 30 Gigawatt an Backup-Kraftwerken verzichten. Das macht das Energiesystem robuster und senkt die Gesamtkosten“.
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