07.12.2025
CO2-Grenzausgleich: Unternehmen fürchten Kostenrisiken
Die „Scharfschaltung“ des CO2-Grenzausgleichs birgt viele Probleme und finanzielle Risiken. Davon sind zahlreiche Unternehmen überzeugt, die noch viele ungeklärte Fragen sehen. Vor allem befürchten sie nun enorme Kostenrisiken.

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

So kritisiert etwa der Prokurist des Frankfurter Aluminiumhändlers ETF Group, Rainer Rohloff, im „Handelsblatt“: „Wir stehen als mittelständisches Unternehmen vor Kostenrisiken, die leicht mehrere Hunderttausend Euro ausmachen können.“ Das sei eine Zumutung.

Die EU-Kommission bestehe darauf, den CO2-Grenzausgleich einzuführen, obwohl ganz wesentliche Bedingungen ungeklärt seien. Das führe zu enormen Unsicherheiten. 

Hinter dem CO2-Grenzausgleich steht das Prinzip, dass Importeure einen Aufschlag auf Produkte zahlen, die sie aus dem Nicht-EU-Ausland in die EU einführen. Damit soll sichergestellt werden, dass europäische Hersteller nicht benachteiligt werden. Denn sie haben CO2-Kosten zu tragen, insbesondere durch das europäische Emissionshandelssystem.

Der CO2-Grenzausgleich soll diesen Wettbewerbsnachteil ausgleichen und außereuropäische Produzenten dazu motivieren, ihre Emissionen zu senken.
 

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