06.01.2026
Rollout: Bilanz im Soll
Der Rollout intelligenter Messsysteme in Deutschland läuft derzeit zufriedenstellend.

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

Bis Ende des dritten Quartals 2025 waren von allen grundzuständigen Messstellenbetreibern kumuliert 941.170 intelligente Messeinrichtungen bei quotenrelevanten Pflichteinbaufällen verbaut. Das entspricht 20,2 Prozent und liegt damit leicht über dem Soll für 2025 (20 Prozent). 

Etwas besser sieht es bei den 18 Messstellenbetreibern mit mehr als 500.000 Messlokationen aus; hier liegt die Einbauquote bei durchschnittlich 25 Prozent. Nachholbedarf haben indes alle anderen Größenkategoerien: Die 67 Messstellenbetreiber mit zwischen 100.000 und 500.000 Messstellen kommen auf 14,6 Prozent, die 129 Messstellenbetreiber mit 30.000 bis 100.000 Messlokationen auf 11,2 Prozent und die 600 Messstellenbetreiber mit weniger als 30.000 Messlokationen auf lediglich 8,2 Prozent. 

Betrachtet man die Einbauquote aller Messlokationen in Deutschland, liegt diese für intelligente Messsystemen bei 3,8 Prozent. Moderne Messeinrichtungen sind dagegen bereits bei 52,4 Prozent der Messstellen verbaut. 

Besser machen es unsere alpinen Verwandten: In Österreich sind die allermeisten Zählpunkte mit einem neuen digitalen Zähler ausgestattet. Wie die zuständige Regulierungsbehörde E-Control im jüngsten Smart Meter-Monitoringbericht meldete, sei das Ziel einer Ausrollrate von 95 Prozent nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen worden.

Allerdings: Deutlich mehr Arbeit gebe es noch bei der Aktivierung von Viertelstundenwerten sowie beim Informieren der Endkunden. 

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