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06.01.2026
Deutshland: Heimische Gas- und Ölförderung sinkt weiter
Auch 2025 konnte beim Abbau heimischer Energierohstoffe keinen Boom entfachen: Erneut zeigt der jährliche „Bericht zur Rohstoffsituation“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) einen Förderrrückgang.
Quelle: enerNEWS-Partner ASEW
So verzeichnete die Förderung von Rohöl gegenüber 2024 einen Einbruch um 0,7 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen. Bei Erdgas, Erdölgas und Grubengas zusammengenommen beträgt der Rückgang auf Jahresbasis sogar 3,8 Prozent (Jahresförderung: 4,7 Milliarden Kubikmeter).
Braunkohle wurde 10 Prozent weniger abgebaut (91,9 Millionen Tonnen). Dennoch hat diese mit 1,8 Milliarden Euro den größten Wert unter den heimischen Rohstoffen, die sich kumuliert immerhin auf 14 Milliarden Euro summieren.
Gewichtsmäßig machen Sand, Kies und gebrochene Natursteine zwar die bedeutendsten Rohstoffe aus, die Förderung von mineralischen Rohstoffen sank aber binnen fünf Jahren um etwa ein Drittel auf 475 Millionen Tonnen im Jahr 2025. Laut BGR ein „historisches Tief“!
Die BGR führt den Rückgang auf die nachlassende Industrienachfrage infolge einer schwächeren Konjunktur zurück. Volker Steinbach, Vizepräsident der BGR und Leiter der Rohstoffabteilung, sieht zudem weitere Ursachen am Werk: „Hohe Zinsen, eine anhaltende Inflation sowie erhöhte Energie- und Transportkosten belasten die heimische Industrie und führten insgesamt zu einer geringeren Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen.“
Schließlich gingen auch die Rohstoffimporte Deutschlands zurück. Mit 288 Millionen Tonnen lagen sie 2,8 Prozent unterhalb des Vorjahres. Dieser Rückgang war maßgeblich durch die verringerten Einfuhren von Energierohstoffen bedingt. Die Importe von Nichtmetallen und Metallen stiegen dagegen zeitgleich leicht an. Insgesamt sank der Wert der Einfuhren auf 193 Milliarden Euro.
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