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11.01.2026
Netzausbau Deutschland: 2025 setzte Akzente
Der Netzausbau ist im letzten Jahr besser als erwartet vorangekommen.
Quelle: enerNEWS-Partner ASEW
Die Bundesnetzagentur genehmigte rund 2.000 Kilometer neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜA). Das sind etwa 45 Prozent mehr als im Vorjahr (1.280 Kilometer). BNetzA-Präsident Klaus Müller sprach von einem „Rekordjahr der Stromnetzgenehmigungen“.
Abgeschlossen wurden unter anderem die Genehmigungsverfahren für die vier HGÜA-Projekte A-Nord, Ultranet, SuedLink und SuedOstLink, die zumeist als Erdkabel verlegt werden. Hierüber soll künftig vor allem Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen fließen.
Der Abschluss der Verfahren für die vier Projekte ist laut BNetzA ein Ergebnis der Beschleunigung der letzten Jahre.
Der Bedarf für den Ausbau des Übertragungsnetzes ist derzeit gesetzlich auf rund 16.800 Kilometer festgelegt. Dabei ist die BNetzA für die Genehmigung von 9.600 Kilometern Neubau zuständig. Mit den Genehmigungen 2025 seien jetzt für rund 4.700 Leitungskilometer die Verfahren vollständig abgeschlossen. Die Genehmigung für die übrigen 7.200 Kilometer Übertragungsnetzneubau liegt in den Händen der Bundesländer.
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