11.01.2026
Energiewende: Energiequelle Sonne führt
Die Strahlungskraft der Sonne ist mittlerweile die wichtigste Energiequelle für Deutschland:

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

Im vergangenen Jahr stammten aus Sonnenenergie 18 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Der von der Sonnenstrahlung letztlich angetrieben Wind ist mit 27 Prozent sogar noch wichtiger für das Land.

Solaranlagen konnten im vergangenen Jahr deutlich mehr Strom erzeugen: Ihr Anteil an der heimischen Stromerzeugung wuchs um gleich vier Prozentpunkte. Darauf weist der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hin. Damit hat Photovoltaik sowohl Erdgas (rund 16 Prozent) ald auch Braunkohle (etwa 14 Prozent) überholt.

Der BSW beruft sich auf Zahlen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Nach der vorläufigen Jahresbilanz erzeugten die mehr als 5,5 Millionen installierten Photovoltaikanlagen im vorigen Jahr rund 87 Terawattstunden Strom. Das waren 15 Terawattstunden oder 17,2 Prozent mehr als 2024. Erneut wird damit ein Höchstwert aufgestellt.

Ein Wermutstropfen: Das Ausbautempo ist leider parallel nicht gewachsen. 2025 sei zusätzlich eine maximale Leistung von 17,5 Gigawatt installiert worden, etwa so viel wie im Jahr zuvor. Das reiche nicht, um das gesetzliche verankerte Ausbauziel für das Jahr 2030 zu erreichen. 

Die wichtigste Stromerzeugungsquelle bleibt indes die Windenergie mit einem Anteil von 27 Prozent. 

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