08.02.2026
Gasspeicher Deutschland: Füllstand sinkt weiterhin
32,4 Prozent und damit weniger als ein Drittel: So hoch waren die deutschen Gasspeicher gemäß der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) Ende Januar befüllt. Das liegt deutlich unter dem Vorjahreswert von knapp 56 Prozent.

Quelle: enerNEWS-Partner ASEW

Im Gegensatz zu den Vorjahren herrscht nun aber kaum Panik, Experten sehen die niedrigen Füllstände gelassen; die vorhandenen Mengen könnten Deutschland noch wochenlang mit Erdgas versorgen. Zudem haben mildere Temperaturen die Leerung verlangsamt.

Die Versorgungssicherheit sei in jedem Fall gewährleistet, weil Deutschland seine Importwege mittlerweile stärker diversifiziert habe. Hauptlieferländer sind inzwischen Norwegen, das Erdgas über eine Pipeline liefert, und die USA, von wo Flüssiggastanker LNG zu den deutschen Terminals an der Küste transportieren. 

Laut „SZ“ reichten die Füllstände aktuell gerade noch aus, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Der entspannte Umgang mit der Situation erklärt sich vor allem durch die neue Versorgungsstruktur. Die Speicher dienten hauptsächlich als Puffer für Spitzenzeiten oder Lieferausfälle. Die tägliche Versorgung von Haushalten und Unternehmen erfolge hingegen über kontinuierliche Importe.

Zusätzlich sei der Gasverbrauch gesunken – in Privathaushalten wie auch in der Industrie, teilweise bedingt durch die wirtschaftliche Schwächephase. Die Versorgungssicherheit sei auch perspektivisch gewährleistet: Große Förderländer wie die USA und Katar planten, ihre Produktion und Verarbeitung deutlich auszuweiten. 

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