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12.03.2026
Batteriegroßspeicher: Premiere für Volkswagwn
Die Volkswagen-Lade- & Batterietochter Elli hat ihren ersten stationären Großbatteriespeicher ans Netz gebracht. Der in Salzgitter resalisierte Großspeicher hat eine Speicherkapazität von 40 Megawattstunden. Er kann eine Leistung von rund 20 Megawatt abgeben.
Quelle: enerNEWS-Partner ASEW
Der Energiespeicher soll vor allem dabei helfen, während Dunkelflauten Strom in die Netze einzuspeisen. Mit diesem ersten Speicher will Elli in den Stromhandel an der europäischen Strombörse EPEX einsteigen. Weitere Speicherprojekte sind laut dem Elli-Mutterkonzern VW bereits in Planung.
Wie wichtig Volkswagen die Aktivitäten der Tochter erachtet, verdeutlicht die Tatsache, dass bei der Speicherinbetriebnahme auch VW-Chef Oliver Blume anwesend war. Laut Blume seien „Energiespeicher und Energiehandel ein neues strategisches Geschäftsfeld mit Wachstumschancen“ für Volkswagen. Mit Elli steuere, speichere und handele man künftig Energie.
Technische Basis für diesen und künftige weitere Speicher sind Batteriesysteme der konzerneigenen Batterietochter PowerCo. PowerCo entwickelt und produziert industrielle Großspeicherlösungen auf Grundlage der sogenannten „Einheitszelle“. Diese soll künftig nicht nur in Elektroautos eingebaut werden, sondern auch in stationäre Speicher.
Volkswagen betreibt in Salzgitter auch ein Zellwerk. In der Fabrik werden seit Dezember Zellen produziert. Hier entstehe laut Volkswagen „ein geschlossenes Batterie-Ökosystem“. Das reiche „von der Zellfertigung über stationäre Speicher bis zur marktbasierten Vermarktung durch Elli“.
Volkswagen hat Erfolgsmeldungen wie diese sowie neue Geschäftsfelder mit Potenzial dringend nötig. Im letzten Jahr brach der Betriebsgewinn um die Hälfte auf 8,9 Milliarden Euro ein. Nach Steuern blieben zwar 6,9 Milliarden Euro, doch sind das 44 Prozent weniger als noch 2024. Der Betriebsrat sprach in einer Mitteilung an die Beschäftigten von dem schwächsten Ergebnis seit dem Dieselgate-Einbruch 2015/2016.
Als Reaktion hat Volskwagen ein Sparprogramm aufgelegt, dass sich insbesondere auf die Beschäftigenzahl auswirkt: Bis 2030 sollen allein in Deutschland rund 50.000 Stellen wegfallen. Der Abbau soll vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen werden noch ausgeschlossen.
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